Freitag, 29. August 2008

FM4 Frequency Festival

Der letzte Besuch am Frequency Festival am Salzburgring datiert einige Jahre zurück. Man wurde älter und hat nicht mehr jene Leidensbereitschaft, wenn´s darum geht, sich auf Festival´s ins Chaos zu stürzen.

Zwei gewonnen Eintrittskarten war´s zu verdanken, dass wir heuer - wenn auch nur für einen Tag - mitdabei waren.

Von den meisten Band´s kennt man nicht mal den Namen, geschweigen denn Lieder, bei denen man vielleicht auch noch mitsingen könnte.

Mein persönliches Highlight war neben der überraschend guten Organisation der Auftritt meiner Heroes aus den Zeiten der Pubertät. REM haben noch immer einiges drauf. Stimmung war trotzdem nicht so toll. Die Frequency-Besucher sind im Schnitt 20 Jahre alt. Zu jung für REM, bzw REM zu alt für die Besucher....

Und dann noch das Problem mit Reizüberflutung, verkürzten Aufmerksamkeitsspannen und .... weitere Vorurteile gegen die Generation nach uns ergänzen ;-)

Den Besuch war´s trotzdem wert.

Sommer, Sonne, Ausee

Der Sommer 2008 war Rückblickend recht bürofreundlich. Es gab aber auch mehr als genug Sonnentag, die 40 Fahrradminuten von meiner Stadtwohnung entfernt am Ausee verbracht wurden.



Gerade der richtige Ort, um das Angenehme (Erholung am kühlen Nass) mit etwas sportlicher Betätigung (Radfahren + Schwimmen) zu verbinden.


Das Gefühl, draußen am See fast alleine zu sein mag man bald gegen kein überfülltes Freibad eintauschen, indem für Stehplätze im Wasser Wartenummern vergeben werden. ;-)

Sonntag, 13. Juli 2008

Dachstein - Hochtourenkurs

Der Alpenverein veranstaltet alljährlich Hochtourenkurse auf dem höchsten Berg unseres Bundeslands, dem Dachstein. Nach einigen Jahren des "möchte ich auch mal machen" war´s heuer soweit.

Wenig sportlich geht´s mit dem Auto über Schladming hinauf in die Ramsau. Von dort befördert einen die Dachstein - Südwandbahn auf den Hunerkogel auf 2700 Meter.

Von dort sieht man bereits auf den Dachsteingipfel hinüber.


Da an unserem ersten Kurstag das Wetter gut ist, während für die darauffolgenden Tage schlechter gemeldet ist, geht´s über einen einfachen Klettersteig gleich hinauf.


Schön dort oben auf 2996. Gut 2000 Meter unter uns Schladming und die Planai.


Nach dem "Gipfelsieg" brechen wir zu unserem Lager, der Simonyhütte, auf und nehmen einige Eindrücke vom Gletscher mit.


Während dem Abendessen bricht Schlechtwetter herein, auf das ein Regenbogen ungeahnter Größe und Intensität folgt.


Am 2. Tag wird die Theorie nachgeholt. Sicherungstechniken mit Pickel, Seil.

Und Übungen für den Ernstfall eines Sturzes in eine Gletscherspalte. (Stichwort Seilrolle)


Während der Mittagspause genießen wir den Blick auf den Gletscher, der unter der Klimaerwärmung immer weiter zurückweicht.


Am Nachmittag legen wir die Steigeisen an


und wagen uns auf das Eis. Die Eisenkrallen halten bombenfest.


Der letzte Tag führt uns über den Gletscher bei stürmischem (Föhn-)Wind zurück zur Bergstation der Südwandbahn. Dort tauchen wir in die Wolken ein bevor´s wieder Talwärts geht.


Drei ereignisreiche Tage liegen hinter uns, die wir noch für längere Zeit im Kopf behalten werden. Dank gilt unseren Profi´s - Rudi und Fritz - die viel von ihrer umfangreichen Erfahrung an uns weitergegeben haben.

Gilt´s nur noch, Pläne für die nächsten Touren zu schmieden, bei denen man das gelernte Anwenden kann.

Warscheneck

Vergangener Sonntag, 6. Juli, 05:30. Der Wecker läutet. Aufstehen, Frühstücken, Rucksack schnappen und ab in Richtung Berge.


(Vorderstoder, Aufnahme vom Rückweg am Nachmittag)

Um halb acht bleibt etwas oberhalb von Vorderstoder, beim Schaffelteich, das Auto stehen und zu Fuß geht´s weiter bergauf.


Bis etwas oberhalb der Pühringer Hütte geht man durch bewaldetes Gelände, nach einer kurzen Latschenzone kommt man etwas unter 2000 Meter in felsiges Gebiet.

Punkt 10:20 war der Gipfel auf 2388 erreicht. Der Weg über die Pühringerhütte ist technisch leicht, es bedarf lediglich ausreichender Kondition um die 1500 Höhenmeter gut zu bewältigen.

Der Rundumblick vom Gipfel lädt zu einer längeren Pause ein. (Das Foto zeigt die Wurzeralm sowie im Hintergrund den großen Phyrgas und rechts davon den Bosruck.)



Während der Gipfeljause fühlt an sich beobachtet. Woran das liegen mag?



Am frühen Nachmittag ist der Abstieg geschafft. Am Ausgangspunkt bietet es sich an, seine schwitzenden Füße im Schaffelteich abzukühlen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Schafberg

Der Ruf der Berge wurde in den letzten Wochen zunehmend stärker. An vielen Tage waren Sie beim Blick zum Horizont scheinbar zum Greifen nahe. Etwas gehemmt wurde wir nur davon, dass oberhalb von 1500 Meter außer Weiß fast nichts zu sehen war.

Der Pfingsmontag führte uns ins Salzkammergut nach St. Wolfgang. Der Schafberg ist ein markanter Gipfel, zu dem man gerade von der Mondsee-Seite schon mehr als einmal andächtig hochgeschaut hat. Vom Wolfgangsee ist der Aufstieg aber sehr einfach. Die typischen Halbschuh-Touristen fahren mit der Zahnradbahn rauf und etwas sportlichere Zeitgenossen wie wir erklimmen den Berg problemlos auf breitem Weg.


Während unserer Pause nach gut halbem Weg saßen wir inmitten eines Blumenfelds.


Bin da immer vorsichtig, dass man ja nichts niedertrampelt.


Etwas weiter trafen wir auf ein Schneerosenfeld.


Kurz vor dem Gipfel trifft man wieder auf die Zahnradbahn, die sich durch die verbliebenen Schneefelder dem Ziel entgegen schiebt.


Vom Gipfel hat man einen traumhaften Ausblick auf fast alle Seen des Salzkammerguts. Den Wolfgangsee, den riesigen Attersee, den Mondsee (im Bild) sowie den Irrsee/Zellersee.


Hinter dem Wolfgangsee ragt das Dachstein-Massiv in den Himmel. Dem werden wir im Juli einen Besuch abstatten.


Für den Rückweg nahmen wird den Purtschellersteig, da wir den vergleichsweise langweiligen Normalweg nicht nochmal gehen wollte. Das "nur für Geübte" - Schild taten wir als Abschreckungsmaßnahme für Halbschuh-Touristen ab. Das Queren der ersten Schneefelder war keine größere Hexerei. Nach einem Stück ging´s dann am normalen Steig nicht weiter. Ein abgebrochenes Schneebrett versperrte uns den Weg. Der Weg um diese Schneeblöcke unten herum ist dann in unötig gefährlichen Nervenkitzel ausgeartet. Steiles Gelände, das großteils grasbewachsen war und über das abgeschmolzenes Schneewasser lief. An einer Stelle arbeiteten wir uns nach langem Herumüberlegen und höchster Anspannung auf allen Vieren über einen abschüssigen, wasserüberlaufenen glatten Felsen ohne viel Halt.

Auf dem Foto waren wir dann wieder etwas entspannter: :-)


Unten angekommen ging´s direkt an den Wolfgangsee. Hier halte ich noch vorsichtig meine Zehen in den kalten See. Etwas später hat´s mich im Adamskostüm ganz reingezogen.

Sonntag, 4. Mai 2008

Gallspach

Den Sonntag genutzt, um mit dem Fahrrad durch die um herrlichen Frühlingsgrün strahlenden Landschaften zu den Eltern nach Gallspach zu fahren.

Ein paar Eindrücke...




Freitag, 25. April 2008