Samstag, 14. Januar 2012

back again

Ein nicht immer nur im positiven Sinne aufregendes halbes Jahr liegt hinter mir. Wir brachten unser Übersiedlung gut über die Bühne, während beinahe zeitgleich die Wiederkehr meiner Erkrankung diagnostiziert wurde. Musste daher gleich nach dem Übersiedlungswochenende Anfang August 2011 ins Krankenhaus damit der vergrößerte Lymphknoten in meiner Brust zwecks Befundung entnommen werden konnte. Ging letztlich relativ gut vorüber. Er war zwar wieder bösartig, diesmal sollte aufgrund des begrenzten Umfangs aber eine Bestrahlung ausreichend sein, der ich mich September/Oktober unterzog. Stand Anfang Dezember 2011 hat´s wieder danach ausgeschaut, dass ich im grünen Bereich bin. Hoffen, dass es so bleibt!


Dazwischen waren auch immer wieder schöne Eindrücke, die´s aber wegen Zeitmangel nie hierher geschafft haben. Möchte nun wieder den Versuch unternehmen, hier wieder etwas öfter ein paar Bilder reinzustellen.

Den Anfang machen ein paar Eindrücke vom Skating-Ausflug zwischen Schöneben und dem Moldaublick...
(Hatte leider nur das Handy mitdabei --> die Foto´s sind zwar gut, für einen begeisterten Fotografen wie mich, aber nicht zu 100% perfekt.)

  
Winter in Perfektion. ;-)

Montag, 6. Juni 2011

H1/2011

Firmen schreiben ihre Quartals-, Halbjahres- und Jahresberichte. Bei mir geht´s auch schon fast in die Richtung, da für´s schnell mal Blog schreiben nur noch selten Zeit bleibt. Leider. :-(

Im Februar rund um meinen 33er waren wir ein paar Tage an der tschechischen Grenze in Gugelwald.


Nettes Zimmer mit weisem Spruch.... wie ich im letzten Jahr selbst erfahren durfte ist´s nicht selbstverständlich, dass man seinen nächsten Geburtstag auch wieder sorgenfrei feiern kann... und es für einen selbst schon einen großen Wert darstellen sollte, im hier und jetzt glücklich zu sein und nicht irgendwann "später".


Im März gab´s bei einer Wanderung rund um Bad Leonfelden tolles Wetter...


und ebenso tolle Lichtspiele im Wald.


Im April bei einer Wanderung rund um Helfenberg hielt der Frühling Einkehr...


... was die Tierwelt an die aus der Erde geschossenen "Nahrungsquellen" lockte.


Schon länger begleitet uns das Thema gemeinsame Wohnung, wo wir im April fündig wurden. Die letzten beiden Wochen waren die Fliesenleger an der Arbeit ...

... Bad und Küche sind schön langsam als solche zu erkennen.


Gerade gestern zog´s uns auf den Wanderweg entlang der früheren Pferdeeisenbahnstrecke Linz - Budweis, dem wir von Unterweitersdorf in Richtung Norden folgten.


Ziemlich faszinierend, wieviel Erde und Mühlviertler (Granit-)Felsen um 1830 herum bewegt wurde, um der Trasse Platz zu schaffen. Vieles davon ist bis heute erhalten.


Die Flora entlang der Strecke hielt manch Blüten gewordene Perle für uns bereit.






All gegenwärtig ist die typisch mühlviertler Bauweise der Häuser...


... Granit in seiner ursprünglichsten Form verarbeitet.


Uns beiden geht´s auch gut. :-) Zumindest wenn´s mit Arbeit und Wohnung gerade mal nicht gar zu stressig ist und wir Zeit zum ausschlafen haben.


Ob medizinisch auch alles im grünen Bereich ist sollte so um den 20. Juli herum klar sein, nachdem ein paar Tage davor einige Untersuchungen anstehen. Zuvor geht´s noch drei Wochen auf Kur. Nach der doch sehr, sehr arbeitsintensiven seit meiner Rückkehr im September endlich mal drei Wochen zum (hoffentlich ungestörten) Durchhängen. :-)

Dienstag, 30. November 2010

Juhuu, Winter!

Dienstag, der 30. November 2010. Nahm mir Zeitausgleich, damit mein Vorsatz, im verbliebenen Jahr keine Überstunden mehr machen zu wollen, zumindest nicht komplett Schall und Rauch ist.

Dann steht man gegen 9 Uhr gemütlich auf, schaut beim Fenster raus und bei meiner genetischen Veranlagung hält einen nicht´s mehr drinnen. Auto aus der Reparatur abgeholt und ab damit ins Mühlviertel. Bad Leonfelden. Wieder mal. :-)

Leider war nur das Handy mitdabei, denke, dass die Bilder aber auch so einen guten Eindruck des heutigen Prachtwetters ermöglichen.


Von Bad Leonfelden ging´s zuerst mal nach Vorderweißenbach,


und von dort am Retourweg "rauf" auf den Sternstein.


Am Weg rauf piff einem der Wind geradeso um die Ohren. :-)


Ein paar bewegte Eindrücke dazu:


Kurz vor dem "Gipfel" tauchte man schließlich in die Wolken ein,


was in Verbindung mit den Temperaturen deutlich unter Null Grad


tolle Bilder ergibt.


War ganz schön groggy. Der Schnee war zwar nicht tief - unten wohl gut 10 Zentimeter, oben zwischen 20 und 30 - die vielen Stunden des Pulverschneestapfens machten in Summe müde.
Ist ein seltenes Gefühl Kilometer lang höchsten die Spuren von Rehen zu sehen und selbst seine einsamen Fußspuren zu hinterlassen.


Die Sternsteinwarte war erreicht,


von da an ging´s in der einbrechenden Dämmerung nur noch bergab.

Sonntag, 21. November 2010

Über den Wolken....

... muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Im Normalfall muss man eine Menge Energie investieren, um diesen Gefühl genießen zu können. Entweder man steigt in einen Flieger, um auf unsere Welt von oben zu schauen oder man erklimmt einen der etwas höheren heimischen Berge.

Manchmal stellt sich das Gefühl aber auch direkt vor der (Linzer) Haustüre ein. So gestern nachmittag, als wir in Urfahr vom Petrinum aus auf die Gis gewandert sind. Nach gut zwei Stunden Gehzeit ist uns der Großteil von Oberöstereich in einem Wolkenmeer verhüllt zu unseren Füßen gelegen. Am Horizont "unser" Teil der Alpen. Mit dem Großen Priel und den Dachstein(-Gletscher) als besonders markante Gipfel.



Leider war nur das Handy mitdabei, wodurch sich die Eindrücke nicht ganz perfekt einfangen ließen.

Den ersten Schnee der Wintersaision 2010/2011 durften wir ebenfalls in unseren Händen halten. :-)



Was will man da noch mehr?

Ein großes Danke noch an Patrick und Woifal die uns am Abend zum Thanksgiving-Essen eingeladen hatten. Der Truthahn und die unzähligen Beilagen waren äußerst lecker und schmeckten nach soviel Sauerstoff während des Tages noch besser.

Als Kehrseite der Medaile lastete die Schwerkraft im Verlauf des Abends schwer auf unseren Augenliedern, was sich etwas auf unsere Geselligkeit schlug....

Montag, 11. Oktober 2010

Wunderbar

Der Herbst hält Einzug und zeigt sich von seiner allerbesten Seite. Zeit auf den vergangene Monat zurückzublicken.

Zuerst brachte das PET-CT das erwartete negative (=keine Krebsaktivität gefunden) Ergebnis. Gibt zwar ein paar Fußnoten (ua kleine Verdichtung im linken Lungenflügel) aber im Grunde schaut´s unverändert gut aus. Mal hoffen, dass das bei den nächsten Nachuntersuchungen so bleibt!

Am 11. September ging´s mit Sonja und mir von der Ramsau (Nähe Molln) aus über die Feichtauer Alm


auf den Hohen Nock.


Auf der Gipfelwiese erholten wir uns vom Aufstieg (~1400 Höhenmeter) der doch ein paar Stellen mit sich brachte, an denen man auf sich aufpassen musste. Am Rücken liegend begeisterte der Blick auf die sich ständig verschiebenden Wolken.


Der Blick nach vorne


ließ uns Windischgarsten und die Phyrnautobahn erblicken.


Der letzten Monat bot sich immer wieder für Ausfahrten mit dem Drahtesel an. Nachdem zwischen April und Anfang August nicht ans Radfahren zu denken war, macht´s nun wieder umso mehr Spaß.


Hier sehen wir das Donautal an der Schlögener Schlinge. Letzten Freitag hatte es der Rückweg nach Linz ganz schön in sich. Der Wettergott hatte die Windmaschine angestellt. ;-)


Die von der Radtour etwas in Mitleidenschaft gezogenen Füße bremsten am Samstag den Tatendrang. Es ging "nur" von Aschach rein ins Pesenbachtal.


Das Tal zeigt sich im Herbst von seiner schönsten Seite.


Bevor´s mit dem Auto wieder zurück nach Linz geht noch unterhalb des Faustschlössels die Füße hoch lagern


und dabei die schöne Lichtstimmung des anbrechenden Abends genießen.


Sonntag mittag nach einem gemütlichen Abend am Sofa starten wir gegen Mittag gut erholt von Ahorn aus zu einer Tour durch´s nördliche Mühlviertel.


Egal wo man im Mühlviertel unterwegs ist, (fast?) überall zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite.


Von Ahorn über Helfenberg


fast rauf bis Afiesl.


Für die eine oder andere Pause zwischendurch muss Zeit sein.


Langsam nähert sich auch der schönste Tag seinem Ende. Der frühe Oktober lässt die Blätter in bunten Farben erstrahlen.


Auf den letzten Kilometern verkündet der einfallende Dunst den einbrechenden Abend.