Samstag, 31. Oktober 2009

Neuseeland - Teil 1

Am Dienstag-Morgen (27.10.) sind wir kurz vor 7 Uhr morgens in Auckland gelandet. Nachdem wir etwas ueber 20 Stunden ueber London und Los Angeles durch die Nacht geflogen sind erwartete uns Auckland mit nasskaltem und windigem Wetter. Beim ersten Rundgang kam zur Mittagszeit die grosse Muedigkeit. Nur bis am Abend durchhalten, damit die innere Uhr eine Chance hat, sich an den geaenderten Tagesrythmus zu gewoehnen. Kurz vor sechs am Abend sind wir schliesslich ins Bett gefallen, innerhalb von Sekunden eingeschlafen und erst am naechsten Morgen aufgewacht.

Nun wieder gut ausgeruht durften wir unser Mietauto (oder sollte man eher sagen Miet-Klein-LKW?), ein Toyota RAV 4 ausgefassen. Ans rechts lenken und links fahren schnell gewoehnt ging's Richtung Norden in die Bay of Islands. Dort verbrachten wir zwei schoene Tage in traumhafter Umgebung. Tolle Straende vermengt mit gruenen Inseln und tuerkisblaumen Wasser. Wie muss sich James Cook wohl gefuehlt haben, als er hier erstmals Neuseeland zu Gesicht bekam?

Mittlerweile sind wir nach einem Uebernachtungs-Zwischenstop in Auckland entlang der Kuestenstrasse der Coromandel-Halbinsel in Whangamata angelangt. Am Weg hierher duften wir bei einem Abstecher zur Cathedral Cove einen weiteren Ort kennen lernen der schoener nicht sein koennte.

Einquartiert sind wir nun fuer zwei Naechte in einem Bed and Breakfast am Land. Rund herum alles gruen, im Garten Baeume mit den unterschiedlichsten Zitrusfruechten, ein Vierbeiner (Hund) zum Knuddeln, herzliche Gastgeber, die uns mit einem super-leckerem Fruehstueck verwoehnt haben und und und ......

Sind schon gespannt, was uns in den naechsten drei Wochen am Weg in den Sueden noch alles erwartet!

Abschliessend ein paar Fotoeindruecke:

Die Skyline von Auckland von der Harbor-Bridge:


Das Hole in the Rock in den Bay of Islands:


Delpine ebenfalls in der Bay of Islands:


Nochmal Bayof Island - Stimmungbild das so manche Erinnerung an Far Cry oder den einen oder anderen Anno - Teil aufkommen liess.


Zu guter letzt Traumstrand direkt neben dem Cathedral Cove:

(In Natura noch etwas schoener. Fast zu kitischig als dass man es fassen koennte, dass es sowas in der Natur von selbst entstanden ist.)

Freitag, 23. Oktober 2009

Rundblick

Einiges hat sich seit meinem letzten Lebenszeichen getan. Dienstlich ging´s im September einige Tage nach Vorarlberg. Nach arbeitsreichen Tagen zog´s mich am Abend einmal auf den Dornbirner Hausberg,


am anderen Tag rief Bregenz, die Seebühne und der Bodensee.


Der zweite Tripp führte nach Hamburg. In der knapp bemessen Zeit ließ sich ein abendlicher Spaziergang durch die Speicherstadt und den Hafen unterbringen.


Am zweiten Tag früh am Morgen aus dem Bett geklettert um vor der dienstlichen Mission noch ein paar Eindrücke an der Außenalster zu sammeln.


"Daheim" in Linz war Großstadt-Höhenrausch angesagt. Das bekannteste und gelungenste Kulturhauptstadt-Projekt.


Neben vielen gelungen Kunstinstallationen lädt das auf dem Flachdach des Passage-Kaufhaus aufgestellte Riesenrad zu einer Fahrt an.


Schließlich neigte sich der Sommer seinem Ende endgegen, womit unser großen Ziel für heuer immer näher kam. Neuseeland.

Bei der Abschiedsparty wurden bei Guitar Hero die Plastikgitarren zum Glühen gebracht.


Wie war das mit dem Kind im Manne?


In zwei Tagen gehts los mit uns, die Reiseutensilien warten darauf eingepackt zu werden. Bei einem Monat fernab der Heimat ist der kontrollierte Mut zur Lücke gefragt.


Sind schon gespannt auf die Eindrück die am anderen Ende der Welt auf uns warten. Hoffe ein paar Mal die Gelegenheit zu finden, mich in Wort und Bild aus Neuseeland zu melden.

Sonntag, 28. Juni 2009

Frischluftklassik

Die vergangenen beiden Sommer brachten Konzerte des Brucknerorchesters am Linzer Hauptplatz mit sich. Nicht zuletzt dank freiem Eintritt wurde ein Publikum angesprochen, das sich sonst nicht unbedingt ins Brucknerhaus verirren würde.
Auch verstand man es geschickt, die Musikauswahl so zu treffen, dass die Flamme der Beigeisterung beim Publikum entfacht wurde.

Heuer wurde der Standort gewechselt. In der Baugrube des zukünftigen Musiktheaters wurde gleich an zwei Abenden die Luft mit klassischen Klängen gefüllt.
Motto des ersten Abends war "Heroes". Neben klassischen Werke (ua Rossini) wagte man den Versuche, Melodien von David Bowie und Brian Eno klassich zu interpretieren, was für meinen Geschmack gut gelungen ist.

Am zweiten Abend "Dance, Dance, Dance" kamen wir kurz vor 22 Uhr vom Betriebsausflug zurück. Gerade noch rechtzeitig, um den Tag mit den letzten Klängen des Brucknerorchesters ausklingen zu lassen. Im Laufe der Jahre stellt man fest, dass ein paar für Österreich typische Melodien irgendwo tief in der eigenen DNA verankert sein dürfte. Freute mich so, noch die Klänge des Donauwalzers an diesem lauen Sommerabend hören zu dürfen.

Samstag, 13. Juni 2009

Frühlingsrückblick

Ende März verlor der Winter sein Rückzugsgefecht. Endlich konnte die kurze Hose für die Laufrunden hervorgeholt werden. In diesem Outfit konnte ich beim Welser Halbmarathon meine drei Runden absolvieren. Nach meiner fast-schon Standard-Zeit von einer Stunde und zwanzig Minuten war das Ziel erreicht. Am Mittwoch danach mit mulmigem Gefühl Laufen gewesen. Die Runde noch fertig gelaufen, was aber nicht allzu schlau war. Knie "passen" nicht. Somit die Laufschuhe ins Eck gestellt und gehofft, dass es wieder besser wird. Da das nicht der Fall war nach Ostern einen Orthopäden aufgesucht. Knorpelschaden in beiden Knien. Die Kniescheiben waren mit den vieeelen Asphalt-Kilometer nicht einverstanden.

Mit dieser Diagnose ging´s ein paar Tage später in schon länger geplanter dienstlicher Mission nach Mainz zur JAX.


Interessante Konferenz, schöne Stadt aber kein gutes Gefühl im Bauch. Die Termine für Röntgen und MRT war erst nach der Konferenz zu bekommen.
Mit den Bauchgefühlen ging´s wechselhaft weiter. Knorpelaufbau-Spritzen und Physiotherapie brachten zumindest das Gefühl, wieder aktiv etwas dafür zu tun, dass es wieder besser werden könnte/sollte. Mit Anfang dreißig hat man doch den Wunsch, seine Füße länger noch gebrauchen zu können. Muss ja nicht unbedingt immer Laufen sein....
Damit lassen wir das Knie-Thema hinter uns und konzentrieren uns auf das, was sich noch immer so anstellen lässt. :-)

Linz ist 2009 europäische Kulturhauptstadt. Zum Jahreswechsel stieg ein großes Fest, danach wurde es sehr, sehr ruhig. Anfang Mai machen wir uns auf die Suche nach ein paar Linz09-Spuren.

Die Haltestelle "Weltrettung" sucht nach unkonventionellen Ideen zur Rettung unseres grünen Planeten.


Einige davon präsentieren sich bereits dem Besucher.


Am Hauptplatz ließ man sich bei der Treppe hinauf zum Info-Center von unseren bayrischen Nachbarn inspirieren.


Nicht im Bild, aber nicht minder erwähnenswert ist, wie weit in Linz der Begriff Kunst definiert wird. Das Abschlagen von Fasade zählt mit dazu!

Touristen fahren gemütlich im Zug an den bekanntesten Plätzen unserer Stadt vorbei.


Einheimische wissen auch so, wo es sich bestens aushalten lässt. :-)


Etwas später wurde ein Wochenende im Salzkammergut verbracht. Vom Attersee ging´s über Klamm und Alm hinüber zum Mondsee und wieder retour.


Im Garten der Eltern präsentieren sich Schwertlilien und Seerosen in voller Blütenpracht.


Seht ihr mich? Ganz schön selbstbewusst stolziert dieses kleine Zwerghuhn durch den Garten.


Ende Mai wurde ein fast schon tot geglaubtes Linz09-Projekt abgeschlossen. Die Verlängerung der Pöstlingbergbahn auf den Hauptplatz.

Patrick (links im Bild) hat sich ins Zeug geworfen und für uns Gratis-Karten für eine der Fahrten am Eröffnungswochenende erobert.


Während der Fahrt waren wir sehr positiv überrascht wieviel Flair der gut 100 Jahre alten Pöstlingbergbahn in die neu Zugganituren hinübergerettet werden konnte.


250 Meter oberhalb der Stadt lässt sich ein grandioser Ausblick über die Stadt genießen, der in einem früheren Blog-Eintrag schon bestens eingefangen wurde. Derzeit wird das Bild von einem Kran verstellt. :-(


Am Pfingstwochenende besuchten wir die Landesgartenschau.


Für klein und groß wurden Attraktionen geboten. Für Linz09-Werbung war ebenso Platz.


Ach ja, Blumen gibt´s auch. :-)


Damit sind wir mit dem Frühjahrsrückblick in der Gegenwart angekommen. Vom Stift Schlägel aus ging´s heute hinein in den Böhmerwald.


Schon am Weg hinau auf den Bärenstein durfte man einige schöne Blicke hinunter auf´s Mühlviertel werfen. Hier sehen wir Aigen/Schlägel vor uns, von wo wir auf unsere Runde aufgebrochen sind.


Oben auf dem Bärenstein (eines dieser einzigartigen Mühlviertler Steingebilde das aussieht, als wären die Steine von Menschenhand aufeinander gelegt worden) war Zeit für eine Pause. Zwischen unseren Gesichtern lässt sich ein Mini-Zipfel des Moldaustausees entdecken.

Samstag, 21. März 2009

Frühlingsbeginn

Der Winter 2008/2009 zeigt sich von seiner hartnäckigen Seite. Konnte man in den vergangenen beiden Jahren in der ersten Märzhälfte die ersten Male mit kurzer Hose laufen gehen ist heuer daran nicht zu denken. Auf einen etwas wärmeren, sonnigen Tag folgt eine Woche mit Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt.



Am 14. März sind wir im unteren Mühlviertel, in der Nähe von Alberndorf rund um den Roadlberg unterwegs gewesen. Das Stapfen durch die verbliebenen Schneefelder war zwar anstrengend, die Laune aber allerbestens, wie kaum zu übersehen sein dürfte. :-)



Am heutigen Nachmittag (21.3.) sind wir in Linz geblieben und dem 4-"Berge"-Wanderweg gefolgt. Das Wort Berg darf hier nicht wortwörtlich genommen werden. Stadtmenschen bezeichnen Hügel, bei denen Couch-Potatoes ins Schnaufen kommen auch schon als Berg.
Los ging´s jenseits der Donau in St. Magdalena, wo uns einige Frühlingsboten den Weg verschönt haben.
Gut eineinhalb Stunde später und einem Zwischenstop beim Mostbauern sieht man rechts bereits unser Ziel, den Pöstlingberg. Ja, sogar die Sonne hat uns einen kurzen Besuch abgestattet!

Wir sind am Ziel angelangt. Dem Pöstlingberg, einem (wenn nicht das) schönste Plätzchen rund um Linz. Zu unserem Fuß liegt die von der Donau umschlungene Stadt. Ach ja, wir sind eigentlich europäsiche Kulturhauptstadt 2009 wovon man derzeit nicht allzuviel merkt. Hoffe, es geht sich an einem der nächsten sonnigen Frühlingstage mal eine Linz09-Foto-Tour.



Jetzt darf ich mal faul sein. In der frischgeputzen Wohnung einen gemütlichen Abend machen, bevor ich morgen daheim bei den Eltern wieder mit Vierbeiner Vitus herumbalge.

Montag, 2. Februar 2009

Winter

Der Jänner zeigt, dass es manchmal doch noch richtig Schnee gibt und kalt sein kann. Vierbeiner Vitus freut sich an einem Sonntag-Nachmittag darüber, eine extragroße Runde drehen zu dürfen.


Hatten wir zuerst zwar die Kälte, fehlte aber der Schnee, hat´s mit letzterem doch noch geklappt. Bei einer Wanderung entlang der Feldaist, genießt man die Winterstimmung.


Der für mich schönste Moment war aber am gestrigen Sonntag. Vor dem Mittagessen bei perfektem Sonnenschein entlang der Donau gemütlich spazieren gegangen. Einige Augenblicke hätten nicht schöner sein können. Das Donauufer verschneit, das ansonsten grünliche Flusswasser in einer ganz eigenen Farbe, die an Intensität kaum zu überbieten war.

Donnerstag, 25. Dezember 2008