Sonntag, 13. Juli 2008

Warscheneck

Vergangener Sonntag, 6. Juli, 05:30. Der Wecker läutet. Aufstehen, Frühstücken, Rucksack schnappen und ab in Richtung Berge.


(Vorderstoder, Aufnahme vom Rückweg am Nachmittag)

Um halb acht bleibt etwas oberhalb von Vorderstoder, beim Schaffelteich, das Auto stehen und zu Fuß geht´s weiter bergauf.


Bis etwas oberhalb der Pühringer Hütte geht man durch bewaldetes Gelände, nach einer kurzen Latschenzone kommt man etwas unter 2000 Meter in felsiges Gebiet.

Punkt 10:20 war der Gipfel auf 2388 erreicht. Der Weg über die Pühringerhütte ist technisch leicht, es bedarf lediglich ausreichender Kondition um die 1500 Höhenmeter gut zu bewältigen.

Der Rundumblick vom Gipfel lädt zu einer längeren Pause ein. (Das Foto zeigt die Wurzeralm sowie im Hintergrund den großen Phyrgas und rechts davon den Bosruck.)



Während der Gipfeljause fühlt an sich beobachtet. Woran das liegen mag?



Am frühen Nachmittag ist der Abstieg geschafft. Am Ausgangspunkt bietet es sich an, seine schwitzenden Füße im Schaffelteich abzukühlen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Schafberg

Der Ruf der Berge wurde in den letzten Wochen zunehmend stärker. An vielen Tage waren Sie beim Blick zum Horizont scheinbar zum Greifen nahe. Etwas gehemmt wurde wir nur davon, dass oberhalb von 1500 Meter außer Weiß fast nichts zu sehen war.

Der Pfingsmontag führte uns ins Salzkammergut nach St. Wolfgang. Der Schafberg ist ein markanter Gipfel, zu dem man gerade von der Mondsee-Seite schon mehr als einmal andächtig hochgeschaut hat. Vom Wolfgangsee ist der Aufstieg aber sehr einfach. Die typischen Halbschuh-Touristen fahren mit der Zahnradbahn rauf und etwas sportlichere Zeitgenossen wie wir erklimmen den Berg problemlos auf breitem Weg.


Während unserer Pause nach gut halbem Weg saßen wir inmitten eines Blumenfelds.


Bin da immer vorsichtig, dass man ja nichts niedertrampelt.


Etwas weiter trafen wir auf ein Schneerosenfeld.


Kurz vor dem Gipfel trifft man wieder auf die Zahnradbahn, die sich durch die verbliebenen Schneefelder dem Ziel entgegen schiebt.


Vom Gipfel hat man einen traumhaften Ausblick auf fast alle Seen des Salzkammerguts. Den Wolfgangsee, den riesigen Attersee, den Mondsee (im Bild) sowie den Irrsee/Zellersee.


Hinter dem Wolfgangsee ragt das Dachstein-Massiv in den Himmel. Dem werden wir im Juli einen Besuch abstatten.


Für den Rückweg nahmen wird den Purtschellersteig, da wir den vergleichsweise langweiligen Normalweg nicht nochmal gehen wollte. Das "nur für Geübte" - Schild taten wir als Abschreckungsmaßnahme für Halbschuh-Touristen ab. Das Queren der ersten Schneefelder war keine größere Hexerei. Nach einem Stück ging´s dann am normalen Steig nicht weiter. Ein abgebrochenes Schneebrett versperrte uns den Weg. Der Weg um diese Schneeblöcke unten herum ist dann in unötig gefährlichen Nervenkitzel ausgeartet. Steiles Gelände, das großteils grasbewachsen war und über das abgeschmolzenes Schneewasser lief. An einer Stelle arbeiteten wir uns nach langem Herumüberlegen und höchster Anspannung auf allen Vieren über einen abschüssigen, wasserüberlaufenen glatten Felsen ohne viel Halt.

Auf dem Foto waren wir dann wieder etwas entspannter: :-)


Unten angekommen ging´s direkt an den Wolfgangsee. Hier halte ich noch vorsichtig meine Zehen in den kalten See. Etwas später hat´s mich im Adamskostüm ganz reingezogen.

Sonntag, 4. Mai 2008

Gallspach

Den Sonntag genutzt, um mit dem Fahrrad durch die um herrlichen Frühlingsgrün strahlenden Landschaften zu den Eltern nach Gallspach zu fahren.

Ein paar Eindrücke...




Freitag, 25. April 2008

Dienstag, 22. April 2008

JAX 08

Zwangs-Zensuriert. Wer reinschauen mag --> bitte Mail-Adresse an mich schicken und unter http://entspannenstattherzinfarkt.blogspot.com reinschauen.

Mittwoch, 16. April 2008

Linz - Marathon - Rückblick

Los geht´s traditionell schon am frühen Samstag-Abend mit der Pasta-Party.


Vor dem Wettkampf am Sonntag gegen neun zum Aufwärmen bissal am Stand springen. Die Menschenmassen und der Lärm der über dem Startbereich kreisenden Helikopter erzeugen das typische Linzer Wettkampf-Feeling.


Eein letzter Plausch mit einem ehemaligen Bundesheer-Kameraden, der dem gleichen "Vergnügen" fröhnt.


Schließlich fällt der Startschuss und auf geht´s:


Bei Kilometer 24 werde ich dann erstmal´s von der Kamera in Karin´s Hand geortet. (Mein Blick ist auf die Labestation einige Meter weiter fokusiert. Aufpassen dass man genug Flüssigkeit und Kohlehydrate in sich reinbefördert. Noch stehen einem genug Kilometer bevor.)


Auf der letzten Gegengerade bei Kilometer 40 sind mir die Strapazen doch schon etwas anzumerken. Mit festen Willen schaffen die Beine dann aber auch noch die letzten gut zwei Kilometer. - Die letzten fünf Kilometer waren meine schnellsten. :-)


Leider nicht in Bildern festgehalten sind die letzten paar hundert Meter vor dem Ziel. Ab der Mozartkreuzung sind beide Seiten der Landstraße mit Menschen gesäumt, die nicht nur den absoluten Top-Athleten sondern auch den 3 Stunden-Menschen wie mir einen tollen Empfang bereiten.

Im Ziel ein seltenes Bild. Bei heftigem Durst freue ich mich über ein kühles Bier.


Dehnen nicht vergessen, man will die Tage nach dem Marathon seine Beine auch noch spüren und nicht zu achteckig durch die Umgebung stolpern.

Sonntag, 13. April 2008

Linz - Marathon

Es ist geschafft. Die erste volle Marathon-Distanz liegt hinter mir. Bin mit einer Zeit von 2:56:20 sehr zufrieden. Soll war 3:30 mit bissal Hoffnung, dass es in Richtung 3:00 gehen könnte.
Jetzt geht´s mal für zwei Tage zum Relaxen ins Burgenland. Für´s Erste ein Foto, dass bei etwa KM 40 geschossen wurde: